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Pharmaindustrie für mehr Transparenz bei den Arzneimittelpreisen

Zürich, 12. Juli 2001

IC. Die pharmazeutische Industrie tritt dafür ein, dass nicht nur die von der Krankenversicherung zu vergütenden Arzneimittelpreise zu veröffentlichen sind, sondern auch die Herstellerabgabepreise. Beide Preise sollen in der Spezialitätenliste (SL) des Bundesamtes für Sozialversicherung (BSV) publiziert werden.

Mit diesem Bekenntnis soll mehr Transparenz zu einem Thema geschaffen werden, das die Öffentlichkeit seit Jahren beschäftigt. Der Anteil der Arzneimittel an den Kosten der Krankenversicherung hat in den letzten Jahren zugenommen. Moderne Arzneimittel gehören indessen zu den heute unentbehrlichen und erfolgreichsten Instrumenten zur Heilung vieler Krankheiten. Die Kosten dafür sind stets im Verhältnis zum hohen erbrachten Nutzen zu sehen. Erfolgreiche Arzneimitteltherapien tragen erheblich zur Volksgesundheit und zur Entlastung der Kosten in den Spitälern, d.h. im grössten Aufwandbereich der Krankenversicherung, bei.

Die Pharmaindustrie unterstützt mit der Offenlegung der Herstellerabgabepreise ein Anliegen, das am "Runden Tisch" zum Thema Arzneimittelkosten eine klare Mehrheit gefunden hatte. Den "Runden Tisch" hatte das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) am 2. Juli 2001 einberufen. Daran nahmen alle vom Thema Arzneimittelkosten in der Krankenversicherung betroffenen Kreise teil: Behörden, Krankenversicherer, Ärzte- und Apothekerschaft, Konsumenten- und Patientenorganisationen sowie Hersteller und Importeure von Arzneimitteln.

Rückfragen:

  • Dr. Dieter Grauer, SGCI
    Tel. 01 368 17 28
  • Thomas B. Cueni, Interpharma
    Tel. 061 264 34 17
  • Walter P. Hölzle, Vereinigung der Importeure pharmazeutischer Spezialitäten (VIPS)
    Tel. 041 727 67 80
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