Naturwissenschaftlich-technisches Personal 2008 in der chemisch-pharmazeutischen Industrie: Fokussierung auf "life sciences" zeigt sich in den BeschäftigungszahlenZürich, 28. September 2009
Im Frühjahr 2009 führte SGCI Chemie Pharma Schweiz zum zweiten Mal eine freiwillige Umfrage bei ihren Mitgliedunternehmen über das naturwissenschaftlich ausgebildete Personal in schweizerischen Werken durch. Inzwischen liegen die Ergebnisse für das Jahr 2008 nach wissenschaftlichen Disziplinen und Ausbildungsstufe vor.
Im Vergleich zur ersten Erhebung 2001 sind einige markante Veränderungen eingetreten. Diese bestätigen den in den vergangenen Jahren verstärkt vollzogenen Wandel der schweizerischen chemisch-pharmazeutischen Industrie in Richtung einer auf das Kerngeschäft fokussierten life sciences-Industrie. Folgende Ergebnisse des Jahres 2008 im Vergleich zu 2001 seien besonders hervorgehoben:
- Der Bestand an Uni/ETH-Absolventen mit Ausbildung in Biologie hat sich fast verdoppelt und jener der FH-Absolventen in Biologie fast vervierfacht.
- Die Bestände an Medizinern und Pharmazeuten haben sich um rund 50% erhöht.
- Der Bestand an Uni/ETH-Absolventen mit Chemieausbildung hat sich um fast 20% erhöht; die FH-Absolventen mit Chemieausbildung haben demgegenüber um fast 15% abgenommen. Auch der Bestand an Chemielaboranten ist zurückgegangen.
- Die Bestände an Personen mit ingenieurwissenschaftlichen Ausbildungen sind insgesamt deutlich zurückgegangen.
- In allen Disziplinen und auf allen Stufen wird im Branchendurchschnitt in den nächsten 5 Jahren eine Stabilisierung bis allenfalls ein leichter Zuwachs der Bestände erwartet.
An der Umfrage beteiligten sich 72 Unternehmen. Die Ergebnisse dürfen als repräsentativ gelten, entspricht doch der für 2008 ermittelte Bestand von 12819 Personen ziemlich genau demjenigen des Jahres 2001 (13094 Personen).
Für weitere Auskünfte: Beat Moser Tel. 044 368 17 11 |