Zürich, 13. Juni 2010SGCI Chemie Pharma Schweiz begrüsst die deutliche Ablehnung der Initiativen zur Totalsanierung der Chemiedeponien und der Wasseraufbereitung auf Kosten der Industrie im Kanton Baselland.Mit Erleichterung hat SGCI Chemie Pharma Schweiz die klare Ablehnung der beiden Initiativen vom 13. Juni 2010 zu den Chemiedeponien in Muttenz und der Wasseraufbereitung auf Kosten der chemisch-pharmazeutischen Industrie zur Kenntnis genommen.
Die Stimmbevölkerung von Baselland hat die Initiative zur «Totalsanierung der Chemiemülldeponien», welche eine Totalsanierung der drei Deponien in Muttenz ganz auf Kosten der chemisch-pharmazeutischen Industrie verlangte, mit 62.7% deutlich abgelehnt. Der landrätliche Gegenvorschlag zur Initiative wurde durch den Souverän angenommen.
Die Initiative «Verantwortliche Basler Chemie- und Pharmafirmen müssen Trinkwasseruntersuchung und -aufbereitung bezahlen», die eine Überwälzung der gesamten Wasseraufbereitungskosten auf die Chemie verlangte, scheiterte mit einem Nein-Stimmenanteil von 58% ebenfalls deutlich. Die Stimmbeteiligung betrug lediglich 25%.
Die Entscheidungen durch das Stimmvolk versteht die chemisch-pharmazeutische Industrie als deutlicher Vertrauensbeweis für die in der Vergangenheit getätigten Bemühungen und als Signal zur Lösung der Deponieprobleme und zur Sicherung des Wasserschutzes im Kanton Baselland.
Zum Download: Ablehnung der Initiativen zu Chemiedeponien und Wasseraufbereitung im Kanton BL
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Marcel Sennhauser Leiter Kommunikation SGCI Chemie Pharma Schweiz marcel.sennhauser@sgci.ch Telefon +41 44 368 17 44
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