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SGCI Chemie Pharma Schweiz lehnt Gentechfrei-Initiative ab

Zürich, 18. September 2003

SGCI Chemie Pharma Schweiz lehnt die Gentechfrei-Initiative ab: Moratorium ist keine Lösung

SGCI Chemie Pharma Schweiz lehnt das fünfjährige Moratorium für den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft kompromisslos ab, das die „Gentechfrei-Initiative“ fordert.


Ein Gentech-Moratorium ist insbesondere abzulehnen,

  • weil es unnötig ist: Das vom Parlament verabschiedete Gentechnik-Gesetz stellt sicher, dass in der Landwirtschaft verantwortlich mit der Gentechnologie umgegangen, die Umwelt geschützt und die Wahlfreiheit der Verbraucher gewährleistet wird.
  • weil es eine technologiefeindliche Einschränkung des Forschungsplatzes Schweiz wäre. In einem Umfeld der – wenn auch nur befristeten – Verbote sind Forschungsinvestitionen hochgradig gefährdet. 
  • weil es die Handlungsfreiheit der schweizerischen Landwirtschaft unnötig beschränken würde: Es wäre eine staatliche Bevormundung jener Bauern, welche diese neue Technologie einsetzen möchten, um ihre Existenz langfristig zu sichern.
  • weil es die Schweiz international ins Abseits stellen würde: die Verbotsbestimmung ist weder eurokompatibel noch entspricht sie den Grundsätzen der Welthandelsorganisation WTO.

Was die Schweiz heute braucht, sind klare, allgemein anerkannte Rahmenbedingungen. Das Gentechnik-Gesetz (GTG) bildet die Grundlage dazu. Es ist  so rasch als möglich in Kraft zu setzen. Ebenso sind die notwendigen Anpassungen an das GTG  in den bestehenden Verordnungen, insbesondere in der Freisetzungsverordnung, ohne Verzug vorzunehmen.


SGCI Chemie Pharma Schweiz
Auskünfte: Richard Gamma
Tel. 01 368 17 24