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Ausrichtung auf "life science"-Produkte und Spezialitäten

Weltumsatz der "top ten" der schweizerisch-chemischen und pharmazeutischen Firmen
Total 2011: 149.2 Mrd. CHF
Die schweizerische chemisch-pharmazeutische Industrie ist eine Herstellerin von Spezialitäten mit Schwergewicht auf "life science"-Produkten.

Die Gliederung der Umsätze nach Sparten zeigt die klare Ausrichtung der Branche auf Spezialitäten. Etwa drei Viertel des Produkteportfolios entfallen auf sog. "life science"-Produkte, also Produkte, die in Stoffwechselvorgänge lebender Organismen eingreifen. Darunter fallen insbesondere die Pharmazeutika, die Vitamine, die Feinchemikalien, die Diagnostika sowie die Pflanzenbehandlungsmittel.



  • Pharmazeutika: verschreibungspflichtige und rezeptfreie Medikamente (patentierte Produkte oder Generika) sowie deren Wirkstoffe zur Weiterverarbeitung in Fertigprodukte.

  • Diagnostika: Medizinprodukte, die dem Arzt helfen, zusätzliche Informationen für die Behandlung zu gewinnen.

  • Vitamine, Aromen und Riechstoffe: keine konsumbereiten Produkte, sondern sogenannte "bulk products", die bei der Herstellung von Pharmazeutika, Lebensmitteln, Futtermitteln sowie für Kosmetikprodukte und Parfümeriewaren verwendet werden.

  • Pflanzenbehandlungsmittel: Herbizide, Fungizide und Insektizide (sowie deren Wirkstoffe), in erster Linie für den Einsatz in der landwirtschaftlichen Produktion.

  • Spezial- und Feinchemikalien: Vielzahl hochspezialisierter Produkte, die häufig in relativ kleiner Menge und nach den spezifischen Bedürfnissen einzelner Kunden hergestellt werden. Der fachtechnischen Beratung der Kunden kommt bei diesen Erzeugnissen in der Regel eine grosse Bedeutung zu.

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